Handyman

 

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Ein paar Worte zum Beginn:
Durch eine Zeit-Raum Konfusion gerät der Protagonist in eine Parallelwelt.



Er knöpfte die Hosenknöpfe zu, entfernte sorgfältig ein paar kaum sichtbare Flusen von seinem teuren Maßanzug, dann zupfte er seine Manschetten zurecht, nahm sein Handy und tippte mit spitzen Fingern die Nummer ein.

„Verdammter Müll“ murmelte er, „können die die Zifferntasten nicht ein wenig größer machen. Die sind für eine normale Männerhand viel zu klein.“
„Verflucht, ich habe keine Lust dauernd mit deiner Mailbox zu reden Eva. Wo bist du? Ruf zurück. Ich muss jetzt los. Der Kunde wartet.“
Er drückte den Knopf und unterbrach seine Verbindung. Dann steckte er das Telefon ein, zupfte an seinem Sakko und eilte zum Auto, das er ein wenig unterhalb auf dem Parkplatz abgestellt hatte.
Plötzlich schien die Erde zu beben, alles drehte sich, Blitze zuckten und der Himmel verfärbte sich, dann fegte eine Böe durch den Wald, er verlor das Gleichgewicht und saß mit einem Mal auf seinem Hintern im Dreck.
„Verdammte Scheiße, der teure Brioni“ dachte er noch, dann riss kurzzeitig der Faden.

Mühsam erhob er sich, rieb sich seinen Hintern, der unsanft mit dem Boden Bekanntschaft gemacht hatte und klopfte dann seine Hose und sein Sakko ab. Die Hose war überm Gesäß nass und seine Handfläche war mit Schlamm bedeckt.

Er drückte die Wahlwiederholtaste und knurrte ins Telefon. „Wenn du mal wieder zuhause sein solltest, häng mir den Armani raus, ich bin in einer halben Stunde da. Ich ruf den Kunden selber an, das ich später komme.“
Er schaute auf seine Breitling. Diese Uhr war sein ganzer Stolz. Er könnte es knapp schaffen. Er eilte zum Parkplatz.

„Scheiße, wo ist denn mein Auto?“ Er blickte sich hektisch um, doch kein Auto weit und breit. Und wo war der Parkplatz, und die Straße? Er sah nur einen breiten, schlammigen Karrenweg. Schon steckte er bis zum Knöchel im Schlamm. Er wollte wütend den Fuß aus dem Modder reißen, dabei glitt er aus dem Schuh, stolperte, und lag der Länge nach im Dreck
Mit einem schmatzenden Geräusch löste er sich aus der Pampe und erhob sich mühsam. Er zitterte am ganzen Körper.
Plötzlich hörte er Pferde schnauben. Um die Ecke bog ein Pferdegespann, mit einem angehängten Leiterwagen. Obenauf saß ein Bauer, der bei seinem Anblick erschrak und mit einem scharfen Laut die Pferde zum stehen brachte. Der Bauer trug einen groben knielangen Kittel, ein paar ebenso grobe fadenscheinige Hosen und starrte ihn mit offenem Munde an.



 

 

 

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